Updates der Tour München – Berlin

Hier findet ihr alle täglichen Updates der Tour von München nach Berlin von Klaus. Diese Seite wird bis zum Ende der Tour jeden Tag aktualisiert, wiederkommen lohnt sich also! Ihr könnte die Updates auch auf den Facebook-Seiten von Muskeln für Muskeln oder der Initiative verfolgen.

Abschluss

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Nach einem Ruhetag bin ich mit der Familie bequem mit der S-Bahn zum Brandenburger Tor für ein abschließendes Foto gefahren. Leider war es wegen des Abbaus der Turnfestbühne abgesperrt.
Der Rückweg nach München mit der Bahn begann am 8.6. mit einer letzten Fahrradetappe entlang der Berliner Kanäle und dann schließlich auch durch das Brandenburger Tor zum Hauptbahnhof.

Inzwischen ist auch das Ergebnis der Spendensammlung bekannt: 11.555 Euro!

Hierfür bedanke ich mich bei allen Spendern sehr herzlich im Namen der Initiative SMA!

Mein Dank gilt auch all denen, die mich bei der Tour in unterschiedlicher Weise unterstützt und motiviert haben.

Tag 18 (04.06.2017)

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Nach 975 km bin ich heute Nachmittag in Berlin angekommen. Der angekündigte Regen setzte pünktlich zur Abfahrt am Mellensee ein und hörte bis Berlin nicht auf. So kamen die Regensachen zu Ihrem Einsatz und waren nicht unnützes Gepäck.

Unterwegs begegneten uns 2 Rennradfahrer, die von ihrem Weg nach Leipzig, das sie noch heute erreichen wollten, etwas abgekommen waren. Ihnen konnte geholfen werden. Offensichtlich startete heute am Brandenburger Tor ein Rennrad-Wettbewerb.

Am Richardplatz in Rixdorf wurde ich bereits von meinen Geburtstagsgästen erwartet. Bei Kaffee und Kuchen erzählte ich ihnen dann einiges aus den Erinnerungen an meine Kindheit am Richardplatz.

Tag 17 (03.06.2017)

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930 km bin ich bisher geradelt bei trockenem Wetter mit Wind und Sonne und nun zum Schluss fängt es an zu regnen. Von Jüterbog führte unser Weg zum Kloster Zinna und dann auf dem Fläming-Skate entlang, bequem und altersgemäß. Nach Luckenwalde fuhren wir durch ein seit über hundert Jahren militärisch genutztes Gebiet, jetzt verfallen die Kasernenbauten, die Natur holt sich die Flächen zurück.

In Mellendorf besuchte ich eine Familie mit einem fußballbegeisterten Jungen mit SMA Typ II. Während er das Endspiel der Champions League Real Madrid gegen Juventus Turin verfolgte, haben seine Eltern und ich uns über die aktuelle Situation der Therapiemöglichkeit und andere Themen des Lebens mit einer Behinderung, die Probleme mit den Krankenkassen und Behörden unterhalten.

In Klausdorf, wo sonst, übernachten wir, um von hier die letzte Etappe nach Berlin zu fahren. Drückt mir die Daumen, dass es nicht zu sehr regnet. Ich möchte gern auch dieses Stück auf dem Fahrrad zurücklegen.

Tag 16 (02.06.2017)

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Der gestrige Ruhetag brachte am Nachmittag die lang erwartete Nachricht, dass die Europäische Kommission die Zulassung des Medikaments Spinraza der Biogen GmbH erteilt hat. Große Freude und Dankbarkeit hatten mich gepackt. Freude, dass es nun möglich ist, die fürchterlichen Folgen der Spinalen Muskelatrophie bei allen Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind, aktiv anzugehen, und Dankbarkeit, dass uns so viele Menschen mit ihren Spenden geholfen haben, dieses Ziel zu erreichen.

Das Bundesland Brandenburg ist erreicht. Nun ist es nicht mehr weit nach Berlin. Der hier gesprochene Dialekt ist mir noch sehr vertraut, heimatliche Gefühle kommen hoch.

Herrlich war die Fahrt am frühen Morgen durch die Auwälder längs der Elbe. Dann kam das vom Luther-Touristentrubel beherrschte Wittenberg. Am Bahnhof traf ich meinen Freund Wolfgang, der mir aus Berlin entgegengekommen war. Eine kurze Runde durch die Innenstadt, Besuch der Schlosskirche, in der Luther predigte und schnell raus aus der Stadt. Durch die hüglige Landschaft des Niederen Fämings ging es bei sommerlichen Temperaturen durch Wald und Feld nach Jüterbog.

Tag 15 (01.06.2017)

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Heute Ruhetag im Wörlitzer Park.

Tag 14 (31.05.2017)

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Nach einer kurzen Strecke durch Sachsen bin ich nun wieder in Sachsen-Anhalt.

Die Ratschläge zur Route durch die Dübener Heide haben leider nicht viel geholfen. Wege, die auf der Karte eingezeichnet waren, gab es in der Natur nicht und umgekehrt wurden Wege ausgeschildert, die es auf der Karte nicht gab. Dank Garmin wusste ich immer, wo ich war. Der Name „Heide“ deutete schon darauf hin, dass es sandige Wege sein würden. Der nächtliche Regen tat sein Übriges, um es zu einer mühseligen Tour zu machen.

Nach 2 Stunden Natur holte mich die Technik wieder ein. Riesige Geräte des Braunkohle-Tagebaus stehen nun nutzlos am Ufer des von ihnen ausgebaggerten Gramminer Sees. Einige Kilometer weiter in Oranienbaum gab es als Kompensation etwas Kultur, Stadtkirche und Schloss lohnten einen Besuch. Für Kaffee und Kuchen musste ich dann allerdings nach Wörlitz radeln.

Die 800 km-Marke habe ich heute erreicht. Bis Berlin fehlen noch ca. 150 km. Um die entspannt zu fahren, lege ich morgen einen Ruhetag ein. Der Esel bleibt im Stall.

Tag 13 (30.05.2017)

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Wegen der angekündigten hohen Temperaturen bin ich schon um 7 Uhr gestartet.

Dadurch habe ich Leipzig beim „Aufwachen“ erlebt. Viele sportliche Leipziger Radfahrer bevölkerten die Straßen und strömten in die Innenstadt und ich ihnen nach. Die Geschäfte waren noch geschlossen, auf dem Markt wurden gerade die Stände aufgebaut und bei der Nikolaikirche waren natürlich auch die Türen verschlossen.

So habe ich mich dann auf den Weg nach Norden, nach Bad Düben gemacht. Und oh Wunder, kaum dass ich die Stadtgrenze hinter mir hatte wehte ein kräftiger Wind aus Süd, der mich den gesamten weiteren Weg vor sich hertrieb. Mittags, viel früher als geplant, war ich dort und hatte Zeit, mir in der Touristinformation Ratschläge für die morgige Fahrt durch die Dübener Heide zu holen.

Für eine Rundfahrt durch den alten Ortskern, einen Abstecher zur alten Bockwindmühle und für einen Besuch im Bad Dübener Spa (zur Regeneration der strapazierten Beinmuskulatur) war auch noch Zeit, bevor sich der Himmel verfinsterte und es endlich mal donnerte und zumindest etwas regnete und abkühlte.

Tag 12 (29.05.2017)

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Trotz meines frühen Starts in Zeitz hat mich die angekündigte Hitze eine Stunde vor Leipzig eingeholt. Der Weg führte dann zwar am großen Braunkohle-Tagebau-Überbleibsel, dem Cospudener See, entlang und auf den ersten Blick verlockte er zum Baden. Leider fand sich kein schattiges Fleckchen. Da zog ich den Fahrtwind beim Radeln vor.

Ansonsten war es eine Fahrt durch flaches Land, ungewohnt nach all dem Auf und Ab der letzten Tage.

Am Nachmittag fand dann das von Birgit Breitschuh organisierte SMA-Treffen statt. Trotz brütender Hitze gab es einen intensiven Austausch über die Chancen und Schwierigkeiten der bald für alle möglichen Behandlung mit Spinraza.

Tag 11 (28.05.2017)

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Nach Bike for SMA in Bayern und Thüringen bike ich jetzt durch Sachsen-Anhalt. Der Wetterbericht ließ heißes Wetter befürchten. Der Beginn der Tour am Morgen führte mich von Stadtroda nach Hermsdorf (Hermsdorfer Kreuz kennt man ja) auf einer alten Handelsstraße durch das angenehm kühle Zeitzer Tal und hinter Hermsdorf talwärts wieder durch ein Tal mit vielen Mühlen-Gaststätten und Biergärten (mittags frisch geräucherte Forelle) zum Elster-Radweg. Bei den Flüsse-Radwegen bin ich es nun gewohnt, dass die Flüsse im Tal sind und der Radweg bergauf und bergab führt, was heute bei 25-30° nicht besonders viel Spaß machte.

Morgen geht es nach Leipzig. Die Leipziger Presse habe ich mit 10 Mails bedacht. Ich bin gespannt, ob es Reaktionen gibt. In Nürnberg gab es leider keine.

Tag 10 (27.05.2017)

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Am 10. Tag ging es entlang der Saale von Saalfeld nach Kahla und dann südlich von Jena nach Osten bis Stadtroda. Mit den Rundfahrten in Saalfeld zum Schloss und durch Rudolstadt auf der Suche nach einem Bäcker, wo ich dann in das beginnende Altstadtfest geriet, das wohl sehenswerte Schloss oben auf dem Berg aber ausließ und noch einem Abstecher nach Kahla, das im samstäglicher Ruhe lag, waren es dann doch wieder 63 km.

Hört sich nicht viel an. Leider führte der Saaleradweg nicht direkt an der Saale entlang, sondern bot auf weiten Strecken einen Blick von den seitlichen Höhen auf das weite Tal. Vor knackigen kurzen und längeren Anstiegen und steilen Abfahrten standen Warnschilder: 10% oder 12%. Nun wieder mit dem eigenen Gepäck wurde es leider keine Spazierfahrt.

Tag 9 (26.05.2017)

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Ohne Gepäck fuhr es sich morgens ungewohnt leicht. In kühler Morgenluft bin ich gestartet – in Erwartung einiger Steigungen. Doch im Tettauer Tal radelte es sich angenehm neben einer aufgelassenen Bahntrasse hinauf nach Tettau (Glasindustrie), danach dann doch steiler zum Rennsteig und einem guten Stück Kirschkuchen.

Abwärts nach Probstzella und dem Ziel Saalfeld gestaltete sich die Fahrt schwieriger, entweder man fährt die Bundesstraße, was ich nicht wollte, oder man fährt auf dem Plattenweg der DDR-Grenztruppen, was gar kein Vergnügen ist. Bei der Suche nach Alternativen musste ich feststellen, dass es im freien Gelände oder im Wald keine vernünftig befahrbare Verbindung zwischen Bayern und Thüringen (in dieser Gegend) gibt. Das ist eigentlich kein Wunder, denn Jahrzehnte sollte es ja auch keine Möglichkeit geben, von hüben nach drüben zu kommen.

Vielleicht ist es eine lohnende Aufgabe für den ADFC dafür zu sorgen, dass ein ordentlich mit dem Rad befahrbarer Weg über den Thüringer Wald geschaffen wird.

Für die Statistik: 70 km und 1250 Höhenmeter

Tag 8 (25.05.2017)

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Am 8. Tag war nur eine kurze Etappe angesagt, Regenerieren und neue Kräfte sammeln. Da reichten 41 km, um möglichst nah an den Beginn der „Bergetappe“ heranzukommen. Der Zufall wollte es, dass ich in einem Hotel mit Sauna – und wie sich vor Ort herausstellte auch gutem Essen – reserviert hatte. Nun bin ich gespannt, wie es morgen Laufen, oder Rollen wird.

Geografisch gesehen habe ich den Main verlassen und bin erst an der Rodach und dann an der Haßlach entlang geradelt. Kronach nutzte ich nur, um mir neuen Sonnenschutz in der (am Feiertag offenen) Apotheke zu kaufen. Kopfsteinpflaster und steile Straßen verlockten nicht bis zur Festung Rosenberg hinauf zu fahren.

Tag 7 (24.05.2017)

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Eine Woche Radtour liegt nun hinter mir. Statt der geplanten 405 km bin ich nun schon 430 km gefahren.

Kurz hinter Bamberg öffnete sich das weite Maintal mit bunten Wiesen. Ein böiger Wind blies von vorn und hörte den ganzen Tag nicht auf. Der Wind kommt ohnehin immer aus der falschen Richtung! Vom Main war meist nichts zu sehen. Der Mainradweg ließ keinen der kleinen Orte aus, führte meist weit weg vom Main durch die Felder. Ich hatte wenige Chancen meinen Main, für den ich nahezu 40 Jahre gearbeitet habe, zu fotografieren. Am Marktplatz in Lichtenfels, wo es endlich einen Cappuccino gab, erwarteten mich Freunde, die mir am Freitag, wenn es über den Frankenwald geht, das Gepäck transportieren werden.

Tag 6 (23.05.2017)

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Heute am 6. Tag war Entspannung angesagt. Die Fahrt entlang der Uferwege des Main-Donau-Kanals war einfach, keine Suche nach dem richtigen Weg, immer am Kanal entlang. Keine Steigungen, ab und an ein Schiff, das langsam von Schleuse zu Schleuse fuhr, Schafe bei der Mäharbeit, der weite Blick in die Landschaft, es war Entschleunigung pur. Und doch standen bei der Ankunft in Bamberg 65 km auf dem Tacho, die ich bei herrlichem Wetter geradelt war.

Tag 5 (22.05.2017)

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Der 5. Tag war Familientag. In Nürnberg traf ich eine junge SMA-Familie, die vor einem Jahr erfuhr, dass ihre Luna an Spinaler Muskelatrophie erkrankt ist. Glücklicher Weise kann die goldige Luna sitzen, ihren Kopf halten und ihre Arme und Hände bewegen. Wie dieser Schicksalsschlag ihr Leben veränderte, was die aktuelle Therapiemöglichkeit für sie bedeutet und was noch alles an Schwierigkeiten hinsichtlich Kindergarten und Schule in den kommenden Jahren auf sie zukommen wird, waren Dinge über die wir lange gesprochen haben.

25 km weiter gab es ein Wiedersehen mit 3 Familien, die sich seit mehreren Jahren mit der SMA auseinandersetzen. Christian, der älteste der Kinder studiert inzwischen, Christina hat ihre Berufsausbildung abgeschlossen und arbeitet im Landratsamt, Nina geht noch zur Schule. Natürlich sind alle drei auf tägliche Hilfe durch ihre Eltern und persönliche Assistenten angewiesen.

Auch für diese Familien ist die Entwicklung und baldige Zulassung des ersten Medikaments für SMA zur Zeit das wichtigste Thema.

Tag 4 (21.05.2017)

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Mit etwas Verspätung kommt nun nach dem Frühstück mein Bericht über die gestrige, 4. Etappe. von Beilngries am Ludwig-Donau-Main-Kanal entlang bis nach Nürnberg.

Am Anfang versteckt er sich im Wald, er führt kein Wasser mehr. Als Hangkanal kommt er aus dem Ottmaringer Tal und biegt hier nach Norden ab, um im Tal der Sulz mit Hilfe vieler Schleusen Höhe zu gewinnen. Anfangs erkennt man nur an alten, nun nutzlosen Brücken, Resten von Schleusenbauwerken und  Mulden im Gelände den Verlauf der Kanaltrasse.Gegenüber der Benediktinerabtei Plankstetten ist endlich Wasser im Kanal. Nun sieht man auch die vielen anderen kleinen Bauwerke des Kanals, die für seinen sicheren Betrieb nötig waren: Bäche, die ihr Wasser in den Kanal einleiten oder unter dem Kanal durchgeführt werden und in die besonderen Fällen auch Wasser abgeleitet werden konnte, oder Sicherheitstore, um Kanalabschnitte abzusperren, falls Dammbrüche drohen.

Für den Wasserbauingenieur in mir ein Lehrstück und Vergnügen zu sehen, wie unsere Altvorderen gebaut haben. Der Bau erfolgte von 1836 bis 1846. Nach nur 10 Jahren war der Jahrhunderttraum, Donau und Main, von Kelheim nach Bamberg schiffbar miteinander zu verbinden, erfüllt.  Mit 101 Schleusen auf 178 km überwindet er die Wasserscheide Donau-Rhein. Leider kam kurz danach das Jahrhundert der Eisenbahn und der Kanal konnte sich gegen diese Konkurrenz nicht behaupten. An der Schleuse 25 kann mit etwas Glück noch das  ursprüngliche Treideln der Schiffe erleben.

Je weiter es nach Norden geht, um so idyllischer ist das Radeln am Ufer des Kanals. Die auf den Dammböschungen gepflanzten Apfelbäume weichen alten, mächtigen Eichen, die schon den Bau des Kanals erlebt haben. Dann kommt bei Feucht – von der Raststätte Feucht an der A 9 leicht zu Fuß zu erreichen – der Schwarzach Brückkanal, mit dem der Kanal über das tief eingeschnittene Tal der Schwarzach geführt wird, ein wahres Meisterstück der Ingenieurkunst! Den Biergarten neben der Kanalbrücke habe ich wegen des sonntäglichen Gedränges gemieden und bin das letzte Stück des alten Kanals nach Nürnberg hinein geradelt. Nördlich von Nürnberg ist er leider dem Straßenbau geopfert worden.

Fast 80 km waren dann geschafft. Und das reichte!

Tag 3 (20.05.2017)

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Der 3. Tag von Klaus’ BIKE for SMA Tour hatte es in sich.

Zum einen bin ich nun allein unterwegs und bin auf meine eigene Routenplanung, die ich zu Hause mit Hiilfe diverser Karten gemacht habe, zum anderen schien zeitweise die Sonne kräftig bzw. der Wind wehte auf den letzten 10 km der insgesamt 75 km spürbar von vorn. Es begann mit einem kurzen Abstecher zum Hundertwasser-Turm, den sich ein Abensberger Brauer vom Künstler für seine “Bierzwerge” entwerfen lies. Spargel- und Hopfenfelder, friedlicher Wald mit Vogelgezwitscher brachten mich in gute Stimmung. Bis ich nach einer Abfahrt über eine nasse Wiese vor dem Bach stand, für dessen Überquerung nette Menschen bereits 2 Baumstämme nebeneinander über den Bach gelegt hatten. Es begann der Tag der Bäche, Flüsse und Kanäle.

In Kelheim warteten inzwischen Freunde aus Regensburg. Beim Weißwurstfrühstück ging es dann um SMA. Karl, ein älterer SMA’ler und Rollstuhlfahrer war in seinem für ihn umgebauten, mit viel technischen Assistenzsystemen umgerüsteten Auto gekommen.

Um es Abzukürzen: Die Überquerung der Donau mit einer alten Gierfähre bei Weltenburg und des Main-Donau-Kanals auf der geschwungenen Holzbrücke bei Essing erfreuten das Herz des Wasserbauingenieurs. Ende der 3. Etappe in Beilngries. Morgen geht es zum alten Ludwig-Donau-Main-Kanal.

Tag 2 (19.05.2017)

18557479_10154844275988547_177667696642606961_nAm 2. Tag der BIKE for SMA Tour gab es auch wieder bayerischen Himmel, weiß blau.

Es hätte eine sehr anstrengende Etappe werden können. Michael hat uns mit seinen guten Streckenkenntnissen dankbarer Weise auf bequemeren Wegen nach Mainburg geführt. Dann ist er zurück nach Freising – sein Velosoph wartete – und wir weiter nach Abensberg geradelt. Jetzt weiß ich, dass nicht nur Spargel aus Abensberg kommt. Hier wächst auch Hopfen. Und was daraus gemacht wird, werden wir heute noch beim Spargelessen verkosten.

Für die Statistik: 72,8 km, 442 m Aufstieg, 6 h 38 min Gesamtfahrzeit. So kanns weiter gehen!

Tag 1 (18.05.2017)

18527777_328459597570351_3449040772160177545_n-1Es geht los! Unter perfektem Münchner Himmel ist Klaus Schwersenz heute am Marienplatz gestartet! Zusammen mit Freunden aus München hat ihn seine erste Etappe nach Freising geführt. In 18 Tagen wird ihn seine Tour dann weiter bis nach Berlin an den Richardplatz, den Ort seiner Jugend, bringen. Er freut sich dabei über jede Unterstützung!